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So, 06.12.2015 | Tjark Kunstreich: Das Unbehagen in der homosexuellen Emanzipation

Die Linken selbst sehen sich als von ewigen Niederlagen gebeutelte Rechthaber. Dass sie selbst es sind, die Frauen-, Juden- und Homosexuellenhass immer wieder, wenn nicht produzieren, so doch rechtfertigen, wirft ein Schlaglicht auf jene Niederlagen, die mit einer gescheiterten Befreiung nun so gar nichts zu tun haben. Einige konservative und ein paar gar nicht so rechte Frauen, Juden und Homosexuelle glauben mittlerweile, einzig der Kapitalismus könne ihre Bürger- und damit Existenzrechte sichern. In diesen Zusammenhang gehört die Debatte um die Gleichstellung der Ehe wie auch die Verfolgung von Homosexuellen in zahlreichen Ländern des Südens.

In seinem Buch „Dialektik der Abweichung“ zeigt Tjark Kunstreich, wie diese „Diskurse“ zusammengehören, und nimmt eine ideologiekritische Untersuchung der scheinbar darin liegenden Gegensätze vor.

Einlass: 20 Uhr. Beginn: 20:30 Uhr. Eintritt 3,- €

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