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14. DEZEMBER 2011 // VORTRAG & FILM: DIE UNTÜCHTIGEN – BREAKING THE… WHAT?: KLAUS WALTER – AUTOTUNE & PORNOGRAFIE. IM ANSCHLUSS FILM: TOO MUCH PUSSY! FEMINISTS SLUTS IN THE QUEER X SHOW

Buchhandlung im Schanzenviertel, Jungle World & OPAK präsentieren:

Die Untüchtigen – Breaking the… what?
20.00 Uhr, Eintritt frei

VORTRAG VON KLAUS WALTER – AUTOTUNE & PORNOGRAFIE
im Anschluss der Film
TOO MUCH PUSSY! FEMINIST SLUTS IN THE QUEER X SHOW
(Frankreich 2010 – 97 Minuten)

Vokalviagra oder geschminkte Stimme?
Autotune & Pornografie, Körper-Apps & Selbstoptimierung – eine Clipschule mit Klaus Walter.
Clipschule, das heißt: Bewegte Lichtbilder, Schallplattenunterhaltung, Text. Es geht um die komplizierte Beziehung zwischen Pop und Porn.
Beide Po-Wörter sind Container für…alles Mögliche: Kulturindustrie, Herzensbildung, Ausbeutung, Körperbildung, Aufklärung, Selbstoptimierung als Chance, Elend, Selbstoptimierung als Terror, Freiheit & Glück? Und was hat das mit Autotune zu tun?
Eigentlich dient Autotune der Perfektionierung von Stimmen. Bis jemand den Reiz der Übertreibung entdeckt. Das metallisch robotende Flirren und Summen auf der Stimme bekommt eine eigene Faszination.
Im HipHop und R&B wurde der Autotune-Effekt schon vor Jahren massiv eingesetzt – bis zum Überdruß.
In den letzten Monaten feiert Autotune ein kreatives Comeback, auch unter Folkies und Vollbartträgern. Und was hat das mit Porn zu tun?

Im Anschluß zeigen wir den Film »TOO MUCH PUSSY! FEMINIST SLUTS IN THE QUEER X SHOW«
Der Verleih schreibt folgendes darüber:

Sie sind Aktivistinnen, Künstlerinnen, Schriftstellerinnen, Musikerinnen, Sexarbeiterinnen, Pornostars. Sie leben in Europa und den USA. Sie sind bisexuell, lesbisch, queer und haben unterschiedliche sexuelle (Des)Orientierungen und Genderkonzepte: sieben junge Frauen unternehmen eine chaotische Sex-Performance-Kunst-Tour im Sommer 2009 und landen in den wildesten Clubs von Paris, Berlin und Stockholm.

„Too Much Pussy! Feminist Sluts In The Queer X Show“ begleitet die Reise und dokumentiert ihre Erfahrungen, geprägt vom Wechselspiel der Bühne und Touralltag, ein kurze Zeit im Spannungsfeld zwischen Pornographie, Kunst und Politik, Auftritt und Wirklichkeit. Die Kamera ist immer dabei. Backstage, Bühnenshows und intimeste Momente verschmilzen zu einer Tour de Force der Lust, Spannung und quicklebendiger Energie, unterlegt mit einem facettenreichen Soundtrack mit Stücken von Alon&Me, Chose Chaton, Electrosexual, Flaming Pussy, Khan, Le Tigre, Mz Sunday Luv, Näd Mika, Noblesse Oblige, Sabrina Chap, Scream Club… Ein sex-positives, feministisches Manifest!