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So, 08.12.2013 | Titanic vs. Konkret: Hitler zum Totlachen. Was ist und wozu braucht man deutschen Humor?

Ein Abend mit Lisa Politt, Hermann L. Gremliza, und Leo Fischer.

Waren Witze über Hitler und den Faschismus noch in den Neunzigern tabuisiert und randständigen linken Magazinen vorbehalten, ist das Thema mittlerweile weit in den Humor-Mainstream gerückt und feiert in Fernsehen und Buchhandel beeindruckende Erfolge – Timur Vermes‘ „Er ist wieder da“ und die TV-Parodie „Obersalzberg“ sind nur die bekanntesten Zeugnisse dieser Entwicklung. Gleichzeitig beansprucht das sozialdemokratisch-moralisierende Kabarett alter Prägung – unbeschadet durch die Kritik der „Neuen Frankfurter Schule“, unbelastet durch amerikanische Standup-Traditionen – wieder großen öffentlichen Raum. Was ist das Verhältnis zwischen Satire und linkem Denken? Sind Provokationen des Mainstream stets subversiv – oder nur unterhaltsame Mitläuferei? Und warum ist Hitler komisch?

Es diskutieren, lachen, stänkern und sind sich zum Schluß spinnefeind:
– Lisa Politt, Kabarettistin
– Hermann L. Gremliza, Herausgeber von „Konkret“
– Stefan Gärtner, Satiriker
– Leo Fischer, ehemaliger Chefredakteur von „Titanic“

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